
Souveräner Turniersieg in Karlsruhe
Vor 2508 Zuschauern gaben die Gastgeber, denen sogar eine Niederlage mit drei Toren Unterschied zum Turniersieg gereicht hätte, von Beginn an klar den Ton an und dominierten den Gegner fast nach Belieben. Es dauerte sieben Minuten, ehe die Spanier ihren ersten Treffer erzielten. Vor allem mit ihrem Spiel über den Kreis stellten die Löwen den Gegner vor große Probleme. Die Paraden des starken Schlussmanns Henning Fritz taten ihr Übriges. Zur Pause war beim Stand von 15:9 bereits eine kleine Vorentscheidung gefallen.
Auch in der zweiten Hälfte ließ der Bundesligist nichts anbrennen. Es dauerte keine zwei Minuten, bis der Vorsprung auf acht Tore ausgebaut war (18:10). Zum Schluss trug sich sogar Abwehr-Spezialist Oliver Roggisch in die Torschützenliste ein. Bester Werfer der Löwen, die zuvor bereits RK Gorenje Velenje (33:28) und Bjerringbro-Silkeborg (31:26) bezwungen hatten, war Uwe Gensheimer mit sechs Toren.
Die Belohnung für die starken Auftritte in Karlsruhe: Als Sieger des Turniers qualifizierten sich die Lindgren-Schützlinge zum dritten Mal in Folge für die Champions League und sicherten sich einen Platz in der stark besetzten Gruppe A mit Titelverteidiger THW Kiel, RK Celje, dem FC Barcelona, Chambery-Savoie und KS Kielce.
Statistik
Ademar Leon - Rhein-Neckar Löwen 26:33 (9:15)
Tore für Ademar Leon: Montoro 4, Ortigosa 4/1, Vega 4, Aguirrezabalaga 3, Buntic 2, Goni 2, da Costa 2/2, Andreu 2, Carrillo 2, Krivoslykov 1
Rhein-Neckar Löwen: Gensheimer 6/3, Bielecki 5, Myrhol 5, Müller 4, Stefansson 2, Schmid 2, Groetzki 2, Gunnarsson 2, Roggisch 1, Tkaczyk 1, Lund 1, Ruß 1 , Cupic 1
Zuschauer: 2508
Strafminuten: 12 / 4