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WM: Türkei gewinnt gegen Hellas
Batum hält die "Bleus" schadlos
31.08., 22:45
In der "deutschen" Gruppe ist am Dienstag Ruhetag, die Korbjagd bei der WM in der Türkei geht aber dennoch weiter. Am Mittwoch fuhren Russland und Frankreich Siege ein. Titelverteidiger Spanien musste sich dagegen Litauen beugen. Die meiste Brisanz versprach aber das Derby zwischen Gastgeber Türkei und Griechenland, das Türken gewannen.

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Gegen ihn fanden die Kanadier kein Rezept: Nicolas Batum (Mitte) tankt sich durch.

WM: Türkei gewinnt gegen Hellas

Der dritte Spieltag der Gruppe C wurde von Russland eröffnet, das gegen die Elfenbeinküste wohl einen lockeren Sieg eingeplant hatte. Weit gefehlt, denn die Westafrikaner forderten der Sbornaja alles ab. In einem dramatischen Finale führte Russland 100 Sekunden vor Schluss mit 68:55, doch dann drehten die Ivorer, denen insgesamt 16 Steals gelangen, noch einmal auf und kamen auf 66:68 heran. Vitali Fridzon bewies danach aber stahlharte Nerven und entschied das Duell dank seiner Freiwurfkünste zu Gunsten des Rekordeuropameisters. Russland schob sich dadurch in der Staffel auf Platz zwei.

Unterdessen verlor China das wohl entscheidende Duell um Platz vier, der für das Achtelfinale berechtigt, gegen Puerto Rico. Die Südamerikaner setzten sich letztlich mit 84:76 (44:37) durch. Im Spätspiel feierte Gastgeber Türkei im prestigeträchtigen Nachbarschaftsduell gegen Griechenland einen 76:65 (41:39)-Erfolg und festigte damit seine Vormachtstellung in Gruppe C. Mann des Abends war vor 10.500 frenetischen Zuschauern NBA-Star Ersan Ilyasova von den Milwaukee Bucks mit 26 Punkten.

Spanien noch nicht im Tritt, Frankreich schon

In Gruppe D spielt der Titelverteidiger aus Spanien, die Schlagzeilen schreiben derzeit aber die Franzosen. Die L'Equipe Tricolore gewann auch ihr drittes Match gegen Kanada mit 68:63 (28:28) und bleiben damit ungeschlagen. Gegen die Kanadier taten sich die Franzosen allerdings lange Zeit sehr schwer, doch vor allem Nicolas Batum von den Portland Trail Blazers sorgte mit 24 Punkten für den Erfolg der Europäer. Den Nordamerikanern droht nach der dritten Pleite in Folge das Gruppenaus. Theoretisch ist ein Weiterkommen für Kanada möglich. Auch weil der Libanon Neuseeland mit 76:108 (32:51) unterlag und damit seinen Erfolg über Kanada nicht vergolden konnte. Es dürfte noch ein spannender Dreikampf um Platz vier werden.

Das Spitzenspiel der Staffel stieg am Abend zwischen Spanien und Litauen. In einem spannenden und hart umkämpften Match setzten sich die Balten dank einer erfolgreichen Aufholjagd mit 76:73 (35:43) durch. Der Weltmeister hatte zur Pause bereits mit acht Punkten geführt, geriet danach aber aus dem Tritt und gab den Sieg noch aus der Hand.