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San Jose: Nationalkeeper Greiss erhält namhafte Konkurrenz
Niemi wechselt zu den Sharks
02.09., 19:55
Der deutsche Eishockey-Nationaltorhüter Thomas Greiss bekommt bei den San Jose Sharks in der nordamerikanischen Profiliga NHL erneut einen prominenten Torhüter vor die Nase gesetzt. Der Finne Antti Niemi, der die Chicago Blackhawks als Nummer eins in den Play-offs zum ersten Stanley-Cup-Sieg seit 49 Jahren führte, unterschrieb bei den "Haien" einen Einjahresvertrag, der ihm zwei Millionen Dollar einbringt.

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In der Finalserie 2010 noch Garant für Chicagos Triumpf gegen Philadelphia, ab sofort ein Shark: Antti Niemi.

San Jose: Nationalkeeper Greiss erhält namhafte Konkurrenz

Niemi ersetzt in San Jose den russischen Nationaltorwart Evgeni Nabokov, der in die russische KHL zu SKA St. Petersburg wechselte, nachdem er von den Kaliforniern keinen neuen Konktrakt mehr angeboten bekam. Greiss hatte als Nummer zwei hinter Nabokov immerhin 16 Partien in der vergangenen NHL-Saison bestritten und war im Februar bei Olympia in Vancouver die deutsche Nummer eins zwischen den Pfosten.

Bereits zuvor hatten die Sharks Antero Niittymäki verpflichtet, der für zwei Jahre unterschrieb. Der Landsmann Niemis spielte in der vergangenen Saison in der NHL für Tampa Bay und war 2006 als wertvollster Spieler der Olympischen Spiele in Turin ausgezeichnet worden, als er mit starken Leistungen Finnland bis zur Silbermedaille geführt hatte.

Da Greiss in diesem Jahr über einen Ein-Wege-Vertrag verfügt, der ihm auch bei einer Rückstufung in die unterklassige AHL 550,000 US-Dollar Gehalt einbringen würde, scheint nicht ausgeschlossen, dass der Füssener noch vor Saisonbeginn vor einem Teamwechsel steht. Greiss hatte bei der Heim-Weltmeisterschaft, die das DEB-Team auf einem sensationellen 4. Platz abschloss, aufgrund der noch laufenden Play-offs mit den Sharks gefehlt, in denen der 24-jährige aber lediglich 40 Einsatzminuten erhielt.

Allerdings sagte Sharks-Präsident Doug Wilson: "Unser Ziel in diesem Sommer war, die Torhüterposition so gut und tief wie möglich zu besetzen. Und ich denke, dass dies uns auch gelungen ist."