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FIA beschließt Eckdaten für 2011 - Neuer Rennkalender
Zwölf Teams starten 2011 bei 20 Rennen
08.09., 16:37
Das World Motor Sport Council des Automobil-Weltverbandes FIA hat in Paris die ersten Pflöcke für die kommende Saison geschlagen. So wird die Formel 1 erstmals in einer Saison 20 Rennen bestreiten. Es werden aber weiterhin nur zwölf Teams an den Start gehen. Das Gremium entschied, dass kein Antragsteller die nötige Qualifikation für den vakanten 13. Platz im Starterfeld habe.

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Die berühmt-berüchtigte Eau Rouge: Hier findet am 28. August 2011 der Grand Prix von Belgien statt.

FIA beschließt Eckdaten für 2011 - Neuer Rennkalender

In der Formel 1 bleibt der Startplatz für ein 13. Team auch in der kommenden Saison unbesetzt. Aus dem Rennen ist damit auch der ehemalige Weltmeister Jacques Villeneuve mit seinem Projekt. "Keiner der Kandidaten erfüllt die Anforderungen für eine Teilnahme an der Weltmeisterschaft", teilte die FIA mit. Angeblich waren auch das spanische Team Epsilon Euskadi und Stefan GP des serbischen Geschäftsmannes Zoran Stefanovic an einem Start in der Königsklasse interessiert.

Sie alle werden also bei der Formel-1-Premiere in Indien fehlen. Dort wird die Königsklasse am 30. Oktober 2011 das 18. von insgesamt 20 Rennen fahren, so viele wie noch nie in ihrer Geschichte. Bislang lag das Maximum bei 19 Grand Prix in den Jahren 2005 und 2010.

Die Saison 2011 wird am 13. März in Bahrain eröffnet, der Große Preis von Deutschland auf dem Nürburgring steigt am 24. Juli. Das Saisonfinale kehrt nach zwei Gastspielen in Abu Dhabi wieder nach Brasilien zurück, wo am 27. November das letzte Rennen auf dem Programm steht.

Benimm-Regeln für die Piloten

Nach Lewis Hamiltons Straßen-Rüpelei hat die FIA den Piloten bei künftigen Verkehrssünden mit Entzug der Rennlizenz gedroht. "Teilnehmer in FIA-Veranstaltungen müssen als Botschafter ihres Sports wirken, ihr Verhalten auf der Straße muss vorbildhaft sein, und sie müssen die Sicherheitsvorschriften im Straßenverkehr respektieren", forderte der Verband. Zugleich verschärfte die FIA den Strafenkatalog.

Auslöser war offenbar die Rowdy-Einlage Hamiltons im März in Melbourne, als er mit einem Privatwagen auf einer öffentlichen Straße die Reifen durchdrehen ließ. Der Brite wurde von der Polizei gestoppt. Ein Gericht verurteilte den McLaren-Piloten im August zu einem Bußgeld von 500 australischen Dollar.

In Zukunft können ähnliche Vorfälle je nach Schwere eine Verwarnung der FIA oder eine Bestrafung durch die Disziplinar-Kommission des Verbands nach sich ziehen. "Diese könnte dem Fahrer vorübergehend oder dauerhaft die Superlizenz entziehen", teilte der Verband mit. Zudem werde zukünftig Piloten ohne einen gültigen Straßen-Führerschein die Superlizenz verweigert. Ein entsprechender Vorschlag zur Änderung des Regelwerks solle die Generalversammlung beschließen, hieß es in der FIA-Mitteilung.