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NFL-Auftakt: Brady unterzeichnet Megavertrag
Brees vs. Favre: Der Meister siegt!
10.09., 09:52
Der Titelverteidiger ist erfolgreich in die neue NFL-Saison gestartet. Die New Orleans Saints wiesen in der Nacht zum Freitag (MESZ) die Minnesota Vikings im Duell der beiden Star-Quarterbacks Drew Brees und Brett Favre mit 14:9 in die Schranken und untermauerten ihre Ambitionen. Für die Wikinger lohnte sich dagegen der Trip in den tiefen Süden abermals nicht. Turbulente Stunden hat derweil Tom Brady von den New England Patriots hinter sich.

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Der Auftakt der Stars: Drew Brees erhält Glückwünsche von Brett Favre.

NFL-Auftakt: Brady unterzeichnet Megavertrag

Auftakt der 45. Spielzeit in der National Football League: Die New Orleans Saints, Anfang des Jahres Super-Bowl-Sieger über die Indianapolis Colts (31:17), bezwingen die Minnesota Vikings mit 14:9. Den Gästen gelang damit die erhoffte Revanche für die 28:31-Halbfinalniederlage der vergangenen Saison in "The Big Easy" nicht.

Und für den mittlerweile in Ehren ergrauten 40-jährigen Favre begann die 20. und voraussichtlich letzte NFL-Saison (?) mit einer Schlappe. Er hatte den Sommer über lange mit einem Rücktritt kokettiert und war erst vor drei Wochen unter großem Medienrummel ins Mannschaftstraining eingestiegen.

Running Back Pierre Thomas entschied das Spiel mit einem Touchdown im dritten Viertel. Die Vikings, die einen zwischenzeitlich 0:7-Rückstand mit einem Fieldgoal und einem Touchdown gedreht hatten, blieben nach der Halbzeitpause indes punktlos. Drew Brees führte das Spiel der Saints gewohnt zuverlässig an, 27 seiner 36 Pässe konnten von den Mitspielern gefangen werden, die dabei 237 Yards überbrückten. Wide Receiver Devery Henderson fing das Ei nach einem 29-Yard-Spielzug im ersten Viertel in der Endzone zum 7:0. 14 Punkte sind eine vergleichsweise geringe Punktausbeute für den Meister. "Wir sind es nicht gewohnt, 14:9 zu gewinnen", gestand Super-Bowl-MVP Brees nach dem wenig spektakulären Auftaktmatch. "Aber wir sind es gewohnt zu gewinnen. Also sind wir auch zufrieden."

Brett Favres Zahlen waren im Vergleich zu seinem Kontrahenten eher moderat: Der Altstar hatte eine deutlich schwächere Quote als Brees (15/27 bei 171 Yards Raumgewinn) und leistete sich bei einem Touchdown-Pass vor gut 70.000 Fans im Superdome auch eine Interception. Favre war vor dem Ballverlust von Roman Harper "geblitzt" worden und warf das Spielgerät unüberlegt in die Arme von Jonathan Vilma.

Rekordverdiener Brady rammt Ampel

Am Sonntagabend (19 Uhr MESZ) findet der 1. Spieltag seine Fortsetzung. Dann tritt auch Tom Brady mit den New England Patriots im Heimspiel gegen die Cincinnati Bengals auf den Plan. Der Spielmacher der Pats, der am Donnerstag in Boston mit seinem Auto eine Ampel und einen Mini-Van gerammt haben soll, jedoch unverletzt blieb, hat einige turbulente Stunden hinter sich. Denn der mit dem brasilianischen Topmodel Gisele Bündchen verheiratete 33-Jährige ist sich inzwischen mit seinem Arbeitgeber in Sachen Vertragsverlängerung einig geworden.

Ein neuer Vierjahres-Kontrakt macht ihn zum bestbezahlten Profi in der NFL-Geschichte. Nach Informationen des amerikanischen TV-Senders ESPN soll Brady bis zu 72 Millionen Dollar (umgerechnet 56,8 Millionen Euro) erhalten. 48,5 Millionen Dollar sind Brady auch ohne Prämien sicher. Der Deal ist jedoch noch nicht offiziell. Brady führte die Patriots in den Jahren 2002, 2004 und 2005 zu drei Super-Bowl-Triumphen.

Bislang war Spielmacher Eli Manning von den New York Giants Bestverdiener - mit schlappen 16,25 Millionen Dollar pro Saison für sechs Jahre.