
Robert Harting siegt im Diskuswerfen
Mit 66,85 m setzte sich Harting am Ende knapp vor dem Australier Benn Harradine durch, der 66,45 m warf.
Fünf Wochen nach den Europameisterschaften konnte das Gold-Quartett von Barcelona beim Mannschaftsvergleich von vier Kontinenten zwar kaum noch glänzen, schlug sich zum Saison-Ausklang aber achtbar.
"Die Luft ist raus, die Spannung fehlt. Ich mache jetzt erst einmal Urlaub", sagte Hammer-Frau Betty Heidler am Sonntag nach ihrem vierten Platz.
Die Europäer lieferten sich mit dem amerikanischen Team - erstmals waren Nord, Mittel und Süd vereint - beim Weltcup-Nachfolger bis zur letzten Staffel ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Zur Halbzeit führten noch die favorisierten Amerikaner, nach 40 Disziplinen jubelten dann aber die Europäer, die schließlich Amerika (419,5) um 9,5 Punkte übertrumpfen konnten. Die Mannschaft aus Afrika (292) lag dann schon deutlich abgeschlagen auf dem dritten Platz vor dem Team Asien/Pazifik (286,5).
Podiumsplätze schafften von den DLV-Athleten außer Harting mit 66,85 Metern noch Linda Ryzich am Samstag im Stabhochspring mit 4,60 Metern unter chaotischen Bedingungen, Weitspringer Christian Reif, der trotz einer heftigen Erkältung mit 7,99 Metern noch Dritter wurde und Speerwerfer Matthias de Zordo, der mit 82,89 Metern hinter dem übermächtigen Norweger Andreas Thorkildsen (89,26 Meter) und dem Südafrikaner Gerhardus Pienaar (83,17) Dritter wurde.
Neue Jahresbestleistungen lieferten mit starken 2,05 Metern die kroatische Welt- und Europameisterin und Lokalmatadorin Blanka Vlasic, Stabhochsprung-Weltmeister Steven Hooker (Australien/5,95 Meter) und die kasachische Dreispringerin Olga Rypakowa mit dem Asien-Rekord von 15,25 Meter ab.